Satzung

Sportverein Remagen 1919 e.V.

§ 1 Name, Sitz
1. Der Verein führt den Namen Sportverein Remagen 1919 e.V.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Remagen.
3. Er ist in das Vereinsregister beim zuständigen Amtsgericht eingetragen.
4. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
5. Er ist Mitglied des Sportbundes Rheinland im Landessportbund Rheinland-Pfalz und der
zuständigen Fachverbände.
6. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, die Pflege des Brauchtums und die
Förderung kultureller und sozialer Belange der Gemeinde.
7. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Förderung sportlicher Übungen und
Leistungen, durch Teilnahme an Brauchtumsveranstaltungen in der Gemeinde, der
Förderung der internationalen Verständigung und der Förderung der Eingliederung
ausländischer Mitbürger durch den Sport.

§ 2 Zweck und Aufgabe
1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
4. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten
entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer
Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine
entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die
Vertragsbeendigungen.
5. Die Aufgabe des Vereins ist
a) die Durchführung sportlicher Ausbildung zu Einzel- und Mannschaftswettkämpfen in
Zusammenarbeit mit dem zuständigen Fachverband,
b) Pflege der sportlichen Aktivitäten innerhalb des Vereins,
c) Durchführung von Werbeveranstaltungen für den Sport.

§ 3 Mitgliedschaft
1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
2. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand einen schriftlichen Aufnahmeantrag
zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters
erforderlich.
Die Entscheidung über die Aufnahme obliegt dem Vorstand.
Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages muss dem Antragsteller schriftlich, mit Angabe des
Grundes, mitgeteilt werden. Er hat Einspruchsrecht gegen die Ablehnung seines Antrages.
Der Einspruch muss innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Ablehnung beim Verein
eingehen. Ansonsten ist er schon wegen der Fristversäumnis unzulässig.
Kann dem Einspruch vom Vorstand nicht abgeholfen werden, so muss dieser zur
Entscheidung der Mitgliederversammlung vorgelegt werden.
Wird dem Einspruch von der Mitgliederversammlung entsprochen, so treten die
Mitgliedschaftsrechte und Pflichten auch erst zu diesem Zeitpunkt in Kraft.
3. Die Mitgliederversammlung hat das Recht, Mitglieder aufgrund langjähriger Verdienste oder
außergewöhnlicher Leistungen, auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern zu
ernennen.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Ausschluss oder durch Auflösung des Vereins.
2. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.
3. Der Austritt ist nur zum Quartalsende unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen
zulässig.

§ 5 Ordnungsmaßnahmen
1. Gegen Mitglieder, die sich vereinsschädigend verhalten gegen die Satzung oder gegen
Anordnungen der Vereinsorgane verstoßen oder der Verpflichtung zur Zahlung des Beitrages
trotz zweimaliger Mahnung nicht nachkommen, können nach vorheriger Anhörung vom
Vorstand folgende Maßnahmen verhängt werden:
a) Verweis
b) Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an den Veranstaltungen
des Vereins
c) Vereinsausschluss.
2. Die Ordnungsmaßnahmen sind dem Betroffenen schriftlich mit der Angabe der Gründe
mitzuteilen. Hiergegen ist der Einspruch zulässig. Die Vorschrift des § 3 Abs. 2 gilt hierfür
entsprechend. Bis zur möglichen Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die
Mitgliedschaftsrechte und Pflichten.

§ 6 Mitgliedsbeiträge
1. Die Höhe der Mitgliederbeiträge richtet sich nach den Bedürfnissen des Vereins. Bei Veränderung
der Beiträge schlägt der Vorstand nach Aufstellung eines Haushaltsplanes der
Mitgliederversammlung die Höhe des neuen Beitrages vor, die darüber einen Beschluss mit
einfacher Mehrheit herbeiführt. Der Beitrag wird i.d.R. vierteljährlich im Rahmen des SEPALastschriftverfahrens
erhoben.
2. Der Vorstand hat im begründeten Einzelfall das Recht, für ein bestimmtes Mitglied den
Beitrag zu ermäßigen, zu stunden oder zu erlassen.

§ 7 Vereinsorgane
Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung,
b) der Vorstand,
c) die Jugendversammlung.

§ 8 Mitgliederversammlung
1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet in jedem Jahr statt.
3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand durch
Veröffentlichung in den „Remagener Nachrichten“, dem Amtlichen Mitteilungsblatt der Stadt
Remagen und „Blick Aktuell“. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der
Versammlung muss eine Frist von mindestens drei Wochen liegen.
4. Die Tagesordnung einer ordentlichen Mitgliederversammlung hat mindestens die folgenden
Punkte zu umfassen:
a) Jahresberichte der einzelnen Abteilungen
b) den Kassenbericht
c) den Kassenprüfungsbericht
d) die Entlastung des Vorstandes
e) notwendige Ergänzungswahlen
f) alle zwei Jahre die Neuwahl des Vorstandes (§ 9 Abs. 1 Ziff. 1-5) sowie zweier
Kassenprüfer.
5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von vier Wochen
einzuberufen, wenn es
a) der Vorstand beschließt,
b) 20 v.H. der Mitglieder dies schriftlich beim Vorsitzenden beantragt.
6. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen
gültigen Stimmen.
Satzungsänderungen können allerdings nur mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen
gültigen Stimmen beschlossen werden.
Die Abstimmung erfolgt per Akklamation.
Spricht sich mindestens ein Mitglied der Versammlung für eine schriftlich geheime
Stimmabgabe aus, so hat diese auch schriftlich geheim zu erfolgen.
7. Über abstimmungsbedürftige Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann
in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens zwei
Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen sind.
Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn dies von der
Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit beschlossen wird.
Ein Dringlichkeitsantrag auf Satzungsänderung ist unzulässig.
8. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von dessen
Vertreter geleitet.
Über die Versammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Protokollführer sowie vom
Versammlungsleiter abzuzeichnen ist.
9. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an.

§ 9 Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus:
a) dem 1. Vorsitzenden
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden (2. Vorsitzender)
c) dem Schatzmeister
d) dem Geschäftsführer
e) dem stellvertretenden Geschäftsführer
f) dem Jugendleiter
2. Die Positionen a) bis e) werden durch die Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Bei
Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Vorstand berechtigt, die Position bis zur
nächsten Mitgliederversammlung kommissarisch zu besetzen. Die Amtsinhaber bleiben bis
zur Wahl eines Nachfolgers im Amt.
3. Der Jugendleiter wird von der Jugendversammlung bestimmt (vgl. § 11 der Satzung sowie § 4
der Jugendordnung).
4. Die Vorstandsmitglieder müssen rechts- und geschäftsfähige Personen sein.

§ 10 Spielausschuss (wurde gestrichen)

§ 11 Jugend des Vereins / Jugendversammlung
1. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann der Jugend das Recht zur Selbstverwaltung
im Rahmen der Satzung und der Ordnungen des Vereins eingeräumt werden.
2. In diesem Fall gibt sich die Jugend eine eigene Jugendordnung, die die Genehmigung des
Vorstandes bedarf. Die Jugend entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel.
3. Der von der Jugendversammlung gewählte Jugendleiter bzw. bei Verhinderung sein
Vertreter, ist automatisch Mitglied des Vorstandes.

§ 12 Gesetzliche Vertretung
Vorstand i.S. des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. Sie vertreten den Verein gerichtlich und
außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein
wird der Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig.

§ 13 Ausschüsse
Der Vorstand kann für bestimmte Aufgaben Ausschüsse bilden, deren Mitglieder vom Vorstand
berufen werden. Die Mitglieder des Ausschusses wählen einen Vorsitzenden. Der
Ausschussvorsitzende unterrichtet den Vorstand über die Arbeit und Vorschläge des Ausschusses.

§ 14 Kassenprüfung
Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins auf
zwei Jahre gewählte Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen, geprüft. Die
Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei
ordnungsgemäßer Kassenführung die Entlastung des Vorstands.

§ 15 Ordnungen
Die Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der übergeordneten Spitzenverbände sind für die
Mitglieder des Vereins verbindlich.

§ 16 Geschäftsjahr des Vereins
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das jeweilige Kalenderjahr.

§ 17 Auflösung des Vereins
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen
Mitgliederversammlung beschlossen werden.
2. Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es der Vorstand mit
einer Mehrheit von drei Vierteln aller seiner Mitglieder beschlossen hat, oder von einem
Drittel der Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.
3. Die Auflösung des Vereins kann nur durch die Mitgliederversammlung mit einer 3/4
Mehrheit erfolgen.
Für diesen Fall ist die Versammlung nur beschlussfähig, wenn 50 v.H. der stimmberechtigten
Mitglieder anwesend sind. Wird die Zahl nicht erreicht, so ist eine neue
Mitgliederversammlung acht Tage später mit gleicher Tagesordnung einzuberufen, die ohne
Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.
4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen steuerbegünstigten Zwecks fällt
das Vermögen an die Stadt Remagen mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen
unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports in Remagen verwendet werden
muss.
5. Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung genehmigt.

Remagen, den 27.04.2018