Torhüter Yannick Buchholz verhindert ein Debakel

C- Junioren-Rheinlandliga: JSG Wittlich – JSG Oberwinter 4:1 (1:1)

Die C-Junioren der JSG Remagen gastierten am vergangenen Samstag beim Tabellenvierten JSG Wittlich. Das Hinspiel wurde in letzter Sekunde äußerst unglücklich mit 2.3 verloren und so fuhr man guten Mutes an die Mosel, etwas Zählbares mitzunehmen.

Wittlich kam gut in die Partie und hatte bereits nach wenigen Sekunden die Chance zur Führung, doch Yannick Buchholz und ein Abwehrspieler konnten mit vereinten Kräften auf der Torlinie retten. In der 5. Spielminute war es dann doch soweit, bei einem platzierten Schuss von der Sechszehnmeterlinie war der Keeper der JSG geschlagen. Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Bereits fünf Minuten später köpfte Marvin Henk eine präzise Flanke von Kapitän Altan Özdemir zum 1:1 Ausgleich ein. In der Folgezeit entwickelte sich ein verteiltes Spiel auf Augenhöhe, mit Torchancen auf beiden Seiten. Die JSG Remagen hätte sogar in Führung gehen können, doch einem Fallrückzieher-Treffer von Imer Ademi wurde aus Abseitsgründen die Anerkennung verweigert. So ging es mit einem Remis in die Halbzeitpause. Dort befanden sich die Gäste mental scheinbar auch noch, als die Partie längst schon wieder angepfiffen war. Die JSG Wittlich agierte nun mit aggressivem Forechecking und hatte damit schon nach kurzer Zeit Erfolg. Nach dem 1:2 war von der disziplinierten Abwehrarbeit aus der ersten Hälfte nichts mehr zu sehen. Die Hausherren überliefen die Gästeabwehr bei schnellen Kontern nach Belieben und erhöhten innerhalb weniger Minuten auf 4:1. Dabei wurden die Abwehrspieler und Torhüter Yannick Buchholz von Ihren Mannschaftskollegen ein ums andere Mal im Stich gelassen. Die JSG Wittlich ließ auch im weiteren Verlauf nicht locker und erarbeitete sich beste Torchancen quasi im Minutentakt. Da die Gäste auch nicht um weitere Schadensbegrenzung bemüht waren, verhinderten lediglich der überragende Yannick Buchholz und eine katastrophale Chancenverwertung der Heimmannschaft ein Debakel. Selbst ein zweistelliges Ergebnis lag durchaus im Bereich des Möglichen.

Unter dem Strich steht eine hochverdiente Niederlage, deren Ausmaß man in der Halbzeitpause kaum erahnen konnte.

Mit dieser Leistung, insbesondere bedingt durch das undisziplinierte Abwehrverhalten eines Großteils der Mannschaft, wird man es schwer haben, in den letzten drei Partien gegen die Spitzenteams aus Koblenz, Salmrohr und Trier Punkte zu ergattern.