SVR unterliegt in Windhagen

SV Windhagen – SVR 7:2 (1:0)

Gut eine Stunde gelang es der Mannschaft von Tarik Mazih am gestrigen Abend bei ihrem Auftritt in Windhagen den Gastgebern das Leben schwer zu machen und die Partie einigermaßen ausgeglichen zu gestalten. Dann jedoch zeigte sich der ambitionierte Rheinlandligist deutlich überlegen und erzielte gegen stark nachlassende Remagener noch fünf Treffer zum standesgemäßen Endstand von 7:2.

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Gerade mal elf Spieler standen Mazih zu Beginn der Begegnung zur Verfügung. Diese Rumpfelf sah sich von Beginn an einem aggressiven Pressing der Gastgeber ausgesetzt, überstand die Anfangsphase jedoch unbeschadet. Mit zunehmender Spieldauer stellte sich die Mannschaft dann besser auf den Gegner ein und ließ dank hoher Laufbereitschaft und viel Einsatzfreude insgesamt bis zur Pause nur eine Handvoll Chancen zu. Hierbei zeigte sich Keeper David Schunk in sehr guter Verfassung und musste letztlich nur einmal hinter sich greifen. Zwischenzeitlich waren glücklicherweise vier weitere Spieler eingetroffen, so dass Mazih ausreichend Möglichkeiten zum Wechseln hatte.

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Mit Beginn der zweiten Hälfte agierte sein Team dann etwas mutiger im Spiel nach vorne und überraschte die Gastgeber damit. Zwei Treffer durch Nico Winking und Mustafa Apaydin sorgten innerhalb von fünf Minuten für das 2:1 aus Remagener Sicht. Von diesem Zwischenstand ließen sich die Spieler in der Folgezeit dann jedoch etwas blenden. Anstatt weiter tief und organisiert zu verteidigen, versuchten sie mitzuspielen und vernachlässigten die Defensive. Dies wurde prompt bestraft, denn sie liefen innerhalb kürzester Zeit in zwei Windhagener Konter, so dass die Verhältnisse nach gut sechzig gespielten Minuten beim 3:2 für den Gegner wieder gerade gerückt waren. Zudem ließen nun spürbar die Kräfte nach und neben Mario Müller, der sich bereits in der fünften Minute ernsthaft verletzt hatte, schieden nach und nach vier weitere Akteure mit Blessuren aus. In Folge dessen musste die Mannschaft die Partie sogar in Unterzahl beenden. Der Gastgeber nutzte all diese Umstände in den letzten 25 Minuten und schraubte dank seiner konditionellen und spielerischen Überlegenheit das Ergebnis noch auf 7:2 in die Höhe, ehe der Schiedsrichter die jederzeit faire Begegnung abpfiff.