2. Mannschaft gewinnt das Spitzenspiel in Heimersheim

SG Heimersheim – SV Remagen 0:1 (0:1)

Spitzenreiter, Spitzenreiter … – so schallte es am Sonntagnachmittag aus der Gästekabine am Sportplatz in Heimersheim. Dank eines harterkämpften, aber sicherlich verdienten 1:0-Auswärtssieges beim bisherigen Tabellenführer übernahm unsere 2. Mannschaft die Spitze der Kreisliga C. Allerdings hat Heimersheim eine Partie weniger auf dem Konto und könnte bei einem Sieg wieder am SVR vorbeiziehen!

Die Begegnung auf dem sehr schwer zu bespielenden Hartplatz war sicherlich nichts für Feinschmecker. Beide Teams agierten vornehmlich mit langen Bällen, da der Untergrund ein kontrolliertes Passspiel kaum zuließ. Dementsprechend standen Einsatz, Kampf und Laufbereitschaft im Vordergrund und das Geschehen spielte sich überwiegend zwischen den Strafräumen ab. Mitte der ersten Halbzeit nutzte dann Lokman Ünal einen Befreiungsschlag und eine folgende Unachtsamkeit in der Heimersheimer Hintermannschaft gekonnt aus, überspielte einen Verteidiger und legte den Ball perfekt auf seinen Sturmpartner Denis Rieder quer, der dann wenig Mühe hatte, für das 1:0 zu sorgen.  Bei diesem Spielstand wurden die Seiten gewechselt.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben Torchancen zunächst Mangelware. Der Gastgeber intensivierte seine Bemühungen, konnte jedoch David Schunk im Remagener Gehäuse und seine Vorderleute nicht in Verlegenheit bringen. Remagen beschränkte sich zunächst ausschließlich auf die Defensive und tat nach vorne so gut wie nichts. Dies änderte sich in den letzten 25 Minuten, da Heimersheim zunehmend riskanter agierte. Die sich hierdurch bietenden Räume wurden immer wieder durch gut angelegte Konter ausgenutzt, allerdings fehlten beim Abschluss Präzision, Konzentration bzw. der Blick für den besser postierten Mitspieler. So gelang es leider trotz mehrerer hochkarätiger Gelegenheiten nicht  für die Vorentscheidung zu sorgen und es blieb angesichts der knappen Führung spannend bis zum erlösenden Schlusspfiff durch den souveränen Schiedsrichter Markus Wozlawek, der die mitunter hitzige Begegnung jederzeit im Griff hatte.