2. Mannschaft erreicht das Viertelfinale im Kreispokal

SV Remagen II – TG Namedy 2:0 (1:0)

In einer über weite Strecken unansehnlichen Begegnung setzte sich die 2. Mannschaft am Dienstagabend gegen den Vertreter aus der Kreisliga C Mayen mit 2:0 durch.

Das Trainergespann nutzte das Spiel, um im Vergleich zur letzten Partie gleich auf vier Positionen zu rotieren. Dies allein kann jedoch nicht als Entschuldigung für eine äußerst bescheidene Leistung von Remagener Seite aus herhalten. Es gelang gegen einen sehr limitierten Gegner kaum einmal, den Ball über mehrere Stationen in den eigenen Reihen zu halten, so dass es über die gesamte Spielzeit gesehen nur ganz wenige gelungene Spielzüge zu sehen gab. Bezeichnenderweise resultierte der Führungstreffer unmittelbar vor dem Pausenpfiff auch aus einer Einzelaktion. Süleyman Topal fiel der Ball im Strafraum vor die Füße und er nutzte das Geschenk mit einem platzierten Schuss aus 14 m halbrechter Position zum 1:0 (dies war gleichzeitig auch der erste Torschuss überhaupt).

Nach dem Seitenwechsel hatte man zunächst das Gefühl, dass die Mannschaft gedanklich noch in der Kabine saß. Innerhalb von zwei Minuten hätte der Gast eigentlich den Ausgleich erzielen müssen. Einmal rettete die Latte, die zweite100%ige Gelegenheit verstolperte der gegnerische Stürmer kläglich. Hiervon wachgerüttelt, verstand es die Mannschaft anschließend zumindest im Defensivbereich, einigermaßen sicher zu stehen. Offensiv gab es nach wie vor fast nichts von Remagen zu sehen, viel zu schnell wurden die Bälle verloren oder aber planlos nach vorne gebolzt. Zu allem Überfluss gab es Mitte der zweiten Halbzeit auch noch eine Verletzung zu beklagen. Ferhat Ünal verdrehte sich ohne Fremdeinwirkung das Knie und musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Nach der damit verbundenen Unterbrechung verstärkte Namedy  nochmals seine Angriffsbemühungen. Hierdurch ergaben sich diverse Konterchancen für den SVR, von denen eine tatsächlich zum entscheidenden 2:0 genutzt werden konnte. Nach der Vorarbeit von Denis Rieder hatte Turgut Levent relativ wenig Mühe, für den zweiten Treffer zu sorgen. In der verbleibenden Spielzeit passierte dann nichts mehr, so dass es beim 2:-0-Sieg blieb und der damit verbundene Einzug in das Pokalviertelfinale gefeiert werden konnte.

Fazit: Trotz einer sehr überschaubaren Leistung, die von vielen anderen Gegnern sicherlich bestraft worden wäre, gewann die 2. Mannschaft diese Begegnung und setzt ihre Erfolgsserie fort.